Marketing ohne Marketingabteilung · March · Zürichsee · Linth
Marketing, wenn es bei Ihnen niemand hauptberuflich macht
In den meisten KMU macht Marketing niemand — es machen alle nebenbei. Der Inhaber am Abend, jemand vom Empfang, jemand aus dem Verkauf. Das kostet genau die Energie, die bei den Kunden fehlt.
Wie das in der Praxis aussieht
- Der Inhaber schreibt abends Offerten und macht am Wochenende die Website — statt zu verkaufen.
- Die Person am Empfang «macht auch noch Social Media», weil sie sich damit auskennt und gerne hilft.
- Jemand von der Verkaufsfläche kümmert sich um Fotos und Beschriftungen, statt Kunden zu bedienen.
- Und niemand fasst die Anfrage von letztem Monat nach — oder fragt beim Stammkunden nach, der dieses Jahr auffällig weniger bestellt.
Keine dieser Personen macht etwas falsch. Im Gegenteil: Sie springen ein, weil ihnen der Betrieb wichtig ist. Aber sie tun es zusätzlich zu einer Arbeit, die bereits voll ist — und sie tun es ohne den Rahmen, in dem aus einzelnen Aktionen ein System wird.
Das eigentliche Problem ist nicht die Arbeit. Es ist die Zuständigkeit.
Wenn niemand verantwortlich ist, passiert alles reaktiv. Die Website wird angefasst, wenn sich jemand beschwert. Die Anzeige wird geschaltet, wenn ein Monat schlecht war. Der Newsletter erscheint, wenn gerade Zeit ist — also selten. Nichts davon ist falsch, und trotzdem entsteht daraus nie ein Ergebnis, auf das man aufbauen kann.
Eine Festanstellung löst das für viele Betriebe nicht: Zu einer vollen Marketingstelle gibt es zu wenig gleichartige Arbeit, und die Person, die Sie bräuchten — jemand mit Erfahrung, der auch Vertrieb versteht — ist für einen Betrieb dieser Grösse selten bezahlbar und noch seltener ausgelastet.
Was auf Ihrem Tisch landet — und was ich davon übernehme
Aus laufenden Mandaten in der Region, in einer einzigen Woche:
- Die Agentur schickt einen Report, den im Betrieb niemand einordnen kann.
- Der Lieferant für die Fahrzeugbeschriftung will einen Entwurf freigegeben haben — und niemand weiss, ob der gut ist oder nur bunt.
- Der neue Vorplatz vor dem Betrieb soll etwas über die Firma aussagen, aber es gibt kein Konzept, nur einen Termin mit dem Gärtner.
- Ein Stammkunde bestellt seit einem Jahr weniger, und niemand hat je nachgefragt, warum.
- Eine Anfrage von letzter Woche liegt unbeantwortet im Postfach, weil unklar ist, wer sie beantwortet.
- Die Website zeigt seit zwei Jahren dieselben Bilder — von einem Team, das inzwischen anders aussieht.
Das sind sehr unterschiedliche Aufgaben. Genau deshalb funktioniert hier keine Kanal-Agentur: Eine Google-Ads-Agentur hat keine Meinung zu Ihrem Vorplatz, und eine Werbeagentur fasst Ihr CRM nicht an. Die Fragen kommen aber nicht sortiert nach Zuständigkeit. Sie kommen einfach.
Ein Ansprechpartner, nicht ein Kanal
Ich mache nicht alles. Ich übernehme die Frage — und sorge dafür, dass sie richtig beantwortet wird. Mal heisst das, dass ich es selbst mache. Mal heisst es, dass ich Ihrem Lieferanten präzises Feedback gebe, statt dass Sie raten müssen. Mal heisst es, dass ich jemanden aus meinem Netzwerk dazuhole: Fotografie, Entwicklung, Kreation, Marktplätze. Nach zwanzig Jahren in Marketing, Media-Buying und Vertrieb weiss ich meistens, wer das kann — und wer nur sagt, dass er es kann.
Dazu kommt ein KI-Werkzeugkasten, den ich über die letzten Jahre für genau diese Arbeit aufgebaut habe. Für Sie heisst das vor allem eines: Sie zahlen keine Agentur-Stunden mehr für Arbeit, die heute in einem Bruchteil der Zeit erledigt ist.
Drei Wege, das zu lösen
| Festanstellung | Agentur | Mandat | |
|---|---|---|---|
| Reaktionszeit | Sofort — sofern die Person da ist | Tage bis Wochen, über Account Management | Direkt, ohne Zwischenschicht |
| Erfahrungsstufe | Was das Budget hergibt | Wechselnd, oft junior im Tagesgeschäft | Eine Person mit zwanzig Jahren Praxis |
| Breite | Auf eine Rolle begrenzt | Auf den gebuchten Kanal begrenzt | Die Frage, die gerade ansteht |
| Kontrolle über das Budget | Intern | Bei der Agentur | Bei Ihnen, mit Übersetzung |
| Wer steht dafür gerade | Die Person | Formal die Agentur | Ich, namentlich |
| Bindung | Anstellung mit Kündigungsfrist | Retainer, oft mit Mindestlaufzeit | Monatlich, nach Umfang |
Welcher Weg der richtige ist, hängt von Ihrer Grösse ab — nicht von meiner Präferenz. Die drei Umfänge finden Sie unter Leistungen.
Welche Unterstützung passt zu Ihrem Unternehmen?
Eine Entscheidung: Welche Grösse? Small zeigt einen klaren Preis, Medium einen Rahmen, Large eine individuelle Offerte.
Kleinunternehmen · 3–25 MA
Small Business Support
ab CHF 3'500/Mt
klarer Fixpreis
- Partner 1–2 Tage/Woche
- Sparring & Steuerung
- Auf Rechnung, monatlich kündbar
Wachsend · 20–100 MA
Medium Business Support
CHF 8'000–12'000/Mt
Rahmen je nach Umfang
- Aktive Steuerung
- Hiring-Begleitung
- Mehr Tempo, mehr Scope
Gross / Übergang · 100+ MA
Large / Enterprise
Offerte
individuell, vertraulich
- Interim-Marketingleitung
- Sonderscope
- Bespoke
Was das nicht ist
- Kein Strategiedeck. Ich übergebe keine Präsentation und verabschiede mich. Ich arbeite mit Ihrem Team.
- Keine Agentur mit Account Manager. Sie sprechen mit der Person, die die Arbeit auch verantwortet.
- Kein Ersatz für einen Kanal-Spezialisten, wenn Sie genau das brauchen. Wer ausschliesslich Google Ads geschaltet haben will und das Konto selbst beurteilen kann, ist bei einer spezialisierten Agentur günstiger. Sagen Sie mir das, dann empfehle ich Ihnen eine.
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Häufige Fragen
Wie viel Zeit kostet mich das intern?
In den ersten Wochen mehr, danach deutlich weniger als heute. Der Punkt ist nicht, dass Sie nichts mehr tun — sondern dass Sie nicht mehr entscheiden müssen, was zu tun ist.
Arbeiten Sie mit unserer bestehenden Agentur zusammen?
Ja, das ist sogar der häufigere Fall. Oft braucht es keine neue Agentur, sondern jemanden auf Ihrer Seite des Tisches, der die richtigen Fragen stellt. Siehe Mediabudget- & Agentur-Check.
Wir haben jemanden intern, der das nebenbei macht. Wird die Person ersetzt?
Nein. In der Regel wird sie entlastet und bekommt endlich einen Rahmen. Häufig ist genau diese Person nach ein paar Monaten die wertvollste im Projekt — sie kennt den Betrieb, ihr fehlte nur die Führung.
Sind Sie vor Ort?
Ja. Ich lebe und arbeite in Lachen SZ. March, Höfe, Linthgebiet und der Zürichsee sind für mich keine Zielregion auf einer Karte, sondern der Weg zur Arbeit.
Reden wir 20 Minuten.
Zuerst ein kurzes Gespräch: Ich will verstehen, wie Sie arbeiten, was Sie verkaufen und an wen. Danach schaue ich in Ihr Konto und sage Ihnen, was ich sehe. Kein Pitch, kein Verkaufsdruck.
Lieber erst selbst schauen? Die Werkzeuge sind kostenlos und ohne Formular.